Weihnachtsgrüße von der 7. Klasse

Allgemein

WEIHNACHTSGEIST
(Tara, Anna, Lilly, Florentina)

An einem Wintertag gehen John und seine kleine Schwestern Chantal zu einem Weihnachtsmarkt. Auf dem Weg dorthin gehen sie durch eine dunkle Gasse. Plötzlich verschwindet Chantal im Erdboden. Da sieht John, wo sie hin ist. Als sie über den Gehsteig ging, hatte sie eine Falltür ausgelöst. Auf einmal stolpert John und verschwindet ebenfalls. Über ihm fällt die Falltür mit einem dumpfen Knall zu. Plötzlich nehmen sie einen süßen Zimtgeruch wahr. Verwundert folgen sie dem Gang. Der Zimtgeruch wird immer stärker und auf einmal sehen sie ein Licht. Kurz müssen sie die Augen schließen, da ihre Augen sich erst an das Licht gewöhnen müssen. Aus dem Raum, aus dem auch das Licht herauskommt, strömt ein warmer Luftzug und es duftet nach Keksen. Vorsichtig nähern sie sich dem Raum. Aus der Türöffnung liegt der Wipfel eines Weihnachtsbaums. Aus dem Raum erklingt auf einmal ein jämmerliches Klagen und Stöhnen. Vorsichtig treten John und Chantal über die Schwelle der offenen Tür und stehen in einer Weihnachtsbäckerei. In dieser Bäckerei stehen Weihnachtswichtel, die verwundert im Raum herumschauen. Seit ein paar Tagen schon verschwinden die Kekse und dieses schreckliche Jammern erklingt immer und immer wieder. Auf einmal schreit Chantal auf und deutet an die Decke. „Da ist ein Geist!“ schreit sie. Erst da bemerken die Wichtel, dass John und Chantal da sind. Dann richten sich die Blicke der Wichtel auf die Decke und erblicken einen Geist. Ihre Gesichter werden käsebleich und sie schreien auf. Als sie sich ein bisschen beruhigt haben, sagen sie: “Also das ist der Keksedieb!“ Dann wenden sie sich an John und Chantal und sagen: “Wir sind in diesem Raum gefangen und kommen nicht hinaus. Bitte helft uns!“ Als die Wichtel das sagen, kommt der Geist zu ihnen heruntergeschwebt und sagt mit einer melancholischen Stimme: “Ich heiße Caara und habe euch den Ausgang versperrt, da ich wegen meiner Verwandlung zum Geist so traurig bin!“ Mitleidsvoll blickt Chantal Caara an. Dann plötzlich wir ihr Gesicht ernst: Sie blickt den Geist etwas vorwurfsvoll an und sagt zu ihm: “Wenn du immer so böse Sachen machst, geschieht es dir doch nur recht, dass du verflucht worden bist!“ Da meldet sich John zu Wort und fragt: “Warum wurdest du eigentlich verflucht?“ „Letztes Weihnachten habe ich den Weihnachtsmann aufgelauert. Da hat er mich verflucht, weil ich ihn nicht sehen darf“, antwortet Caara niedergeschlagen. Da fragt John Caara: „Möchtest du dieses Jahr zu Weihnachten zu mir und Chantal kommen und alles gut machen?“ Als er das sagt, hüpft Chantal aufgeregt auf und ab. Caara schaut etwas überrascht und fragt: “Und was ist mit euren Eltern?“ „Die sind nach Italien zu ihren Freunden gefahren. Wir sind ganz alleine und es wäre schön, wenn du mit uns feiern würdest!“ sagt Chantal.

„Und was ist mit UNS?“ rufen einige Wichtel etwas aufgebracht im Chor. „Ihr dürft auch mitkommen. Aber wenn unsere Eltern zurückkommen, dürft ihr nichts verraten!“ warnt Chantal die Wichtel. – Gut, wir versprechen euch, dass wir nichts verraten“ „Juhu!, schreit Chantal. – Dann gehen wir jetzt nach Hause.“

Als sie zuhause ankommen, beginnen sie sofort Kekse zu backen, denn es ist schon der 24. Dezember. Als ein herrlicher Keksduft durch das Haus strömt, ist es auch schon Abend und sie erwarten gespannt den Weihnachtsmann. Plötzlich rumpelt und pumpelt es im Kamin, dann plumpst etwas auf den Boden und eine tiefe Stimme sagt: “Aua! Ich bin langsam zu alt dafür!“ Es ist der Weihnachtsmann!

Als er sich umsieht, erblickt er die friedlich schlafende Gemeinschaft und lächelt. Mit einer Handbewegung erlöst er Caara und legt die Geschenke unter den hübsch geschmückten Baum. Als die Kinder und die Wichtel erwachen, sehen sie, dass Caara wieder ein Mensch ist und freuen sich. Dann erblicken sie die vielen Geschenke und freuen sich noch mehr. Und so verbringen sie ein glückliches Weihnachtsfest.

 

DER OCHSE UND DAS KIND
(Florian, Noel, Jeremiah)

Auch heute wieder schrie das Kind, wie schon seit einigen Tagen. Der Ochse, welcher in duftendem Stroh neben dem Kindelein im Krippelein lag, dachte an die guten alten Zeiten, in welchen er mit seinem Freund dem Esel in ihrem kleinen, nach Heu duftenden Stall lagen und ihr von dem Bauern sanft in die Krippe gelegtes, süß schmeckendes Heu verspeisten. Doch dann dachte er an den Moment, als die Frau mit ihrem Mann in den Stall gekommen war und die Frau dort ein kleines Baby hervorgebracht hatte, welches sofort auf einer sehr hohen Frequenz zu schreien begonnen hatte.

Das Kind schrie heute schon seit mehreren langen und vor allem lauten Stunden und der ermüdete Ochse fragte sich, ob er jemals wieder die himmlische Ruhe in seinem gemütlichen Stall bekommen würde.

An diesem Tage trabte der Ochse zum schreienden Kindelein in der Krippe, um sich Heu zu holen. Als er an der Krippe angekommen war, warf er einen müden Blick auf das brüllende Kind. Als das Kind den Ochsen sah, hörte es sofort auf zu schreien und schaute ihn mit einem verwirrten, jedoch auch liebenswerten Blick an. Der Ochse war erstaunt, dass das Kind kein hässliches, schreiendes Bündel war und verspürte beim Anblick des Babys ein Gefühl der Wärme und Geborgenheit. Er beugte seinen Kopf: Das Kind richtete sich auf und tastete nach der Nase des Ochsen. Der Ochse beugte sich vor und berührte mit seiner feuchten Schnauze die weiche Wange des Neugeborenen. Das Kind begann zu lachen und kugelte erheitert in der Krippe. So schlossen das Kind und der Ochse eine tiefe und innige Freundschaft. Von diesem Zeitpunkt an suchte der Ochse oft die Nähe des Kindes. Doch eines Tages, als der Ochse erwachte, war sein neuer Freund mit seinen Eltern verschwunden und er war allein in seinem kleinen Stall, da sie auch noch den Esel mitgenommen hatten.

Viele Jahre gingen ins Land und der Ochse hatte das Kind schon fast vergessen, als plötzlich ein Mann erschien und mit seinem Besitzer sprach. Ein paar Augenblicke später kam der Mann durch die Türe und der Ochse erinnerte sich an das kleine Kind in der Krippe, der jetzt dieser Mann war. Der Mann führte ihn aus dem Stall und nach einer langen Reise konnte er in einer kleinen Stadt mit vielen Schafen und seinem alten Freund dem Esel sowie der Mutter des Kindes den Rest seines Lebens genießen.

 

ENGELSERSCHEINUNG
(Raphael, Leonhard, Samuel)

Wir, die Familie Rotenhagen, machten in den Weihnachtsferien am Dachstein Urlaub. Wir mieteten eine Hütte am Waldesrand. Unsere hatte fünf Zimmer: zwei Schlafzimmer, ein Bad, eine Küche und ein WC. Da unsere Familie sehr vom Skifahren begeistert war, fuhren wir oft Ski. Eines Tages, als wir gerade Ski fuhren, erschien ein Engel und sagte: „Fahrt schnell nach Hause, dort wartet der Weihnachtsmann!“ Wir waren von der Engelserscheinung so erstaunt, dass wir eine Kollision mit einem Kind hatten. Auf einmal zog ein Schneesturm auf und das Kind fragte uns, ob wir eine Unterkunft hätten. Wir sagten, dass wir eine Hütte am Waldesrand hätten und er gerne mittkommen könne. Wir gingen dann zur Hütte zurück und Mutter machte uns heiße Schokolade. Das Kind erzählte uns seine Geschichte: “Ich bin weggelaufen, weil ich wegen meiner Hautfarbe gemobbt und von meinen Eltern schlecht behandelt wurde.“ Als er seine Geschichte beendet hatte, klingelte eine Glocke, die uns sagte, dass die Bescherung begann. Auf einmal verwandelt sich das Kind in den Weihnachtsmann und sagte: “Ich wollte euch nur prüfen, ob ihr euch die Geschenke verdient habt.“ Wir lernten, dass jeder Mensch gleich ist, egal wie er aussieht, und hatten noch einen schönen Weihnachtsabend.

EINE WEIHNACHTLICHE TURBULENZ
(Luna, Veerle, Johanna)

Es ist ein hektischer Tag in der Familie Pizaro. In drei Tagen ist Weihnachten und sie haben noch nicht alle Geschenke beisammen. Deswegen wollen Mutter Iris und Vater Bernd früh los, aber ihre Kinder Lilly und Tom haben den Tannenbaum umgeworfen, weshalb Iris und Bernd erst sauber machen müssen. Sie kommen kurz nach eins ins Einkaufszentrum. Lilly und Tom bleiben bei ihrer Nachbarin Rosi. Als Iris und Bernd aus dem Fenster des Einkaufszentrums schauen, bemerken sie, dass ein Schneesturm aufzieht, also beeilen sie sich. Mit Einkaufstaschen voll beladen verlassen sie das Einkaufszentrum und packen die Taschen ins Auto. Auf den Straßen ist viel Verkehr und es ist sehr rutschig. Es zieht ein Nebel auf, der immer heftiger wird und sie sehen kaum noch die Straße. Plötzlich rutscht das Auto und überschlägt sich. Iris und Bernd hören eine Sirene und kurze Zeit später ist der Krankenwagen schon da. Die Fahrt mit dem Krankenwagen ist sehr schlimm, überall sind merkwürdige Geräte, die Leute sind unfreundlich und kümmern sich nicht wirklich um einen. Dann fallen beide in einen unruhigen Schlaf. Als sie im Krankenhaus aufwachen, können sie sich an nichts erinnern. Die Krankenschwester kommt herein und erzählt ihnen, was passiert ist. Langsam bekommen sie ihre Erinnerung zurück. Unterdessen backen die Kinder mit Rosi Weihnachtsplätzchen. Rosi und die Kinder machen sich Sorgen, sie fragen sich, wo ihre Eltern bleiben. Iris und Bernd rufen aus dem Krankenhaus Rosi und die Kinder an, sie erzählen ihnen alles und fragen, ob die Kinder noch bis morgen Abend bei der Nachbarin bleiben könnten, da sie noch über Nacht im Krankenhaus bleiben müssen. Die Kinder sind außer sich vor Sorgen. Um sie abzulenken und das Weihnachtsfest zu retten, schmückt Rosi das Haus mit den Kindern. Iris und Bernd finden es immer unheimlicher im Krankenhaus, sie hören keine Geräusche auf dem Flur und ihr Bettnachbar, der, seitdem sie da sind, den Mund nicht zumachen kann, redet seit zwei Stunden kein Wort mehr. Sie werden immer nervöser… Mittlerweile sind sie seit sechs Stunden im Krankenhaus und es kommt kein Personal. So gehen sie schlafen und hoffen, dass sie am nächsten Tag nach Hause dürfen, da sie Heiligabend mit Lilly und Tom feiern wollen. Im Morgengrauen werden sie vom Trubel am Flur geweckt. Iris und Bernd warten aufgeregt, bis sie nach Hause dürfen. Da kommt die Krankenschwester um zehn Uhr herein und sagt, dass sie nach Hause gebracht werden, da ihr Auto in der Werkstatt ist. Iris und Bernd steigen in den Krankenwagen. Als sie im Rettungswagen sind, rufen sie Rosi an und geben Bescheid, dass sie gleich kommen. Schließlich kommen sie an und bedanken sich bei Rosi. Iris bittet Rosi mit ihnen Weihnachten zu feiern. Diese willigt ein und freut sich sehr. Die Eltern fragen sich, wo die Kinder sind, Lilly und Tom hören die Stimmen und laufen hinunter. Sie genießen den restlichen Tag und um halb fünf am späten Nachmittag fangen sie an den Tisch zu decken. Das ganze Haus wird durch einen unbeschreiblichen Duft nach Bienenwachskerzen erfüllt. Kurze Zeit später steht Rosi vor der Tür und holt die Kinder zu einem Spaziergang ab, damit die Eltern die Bescherung vorbereiten können. Sie haben unbeschreibliche Weihnachten und sind dankbar, dass ihnen nichts Schlimmeres passiert ist…

 

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