Das Abenteuer Schule beginnt

Am Dienstag fand der feierliche Auftakt für unsere neuen Erstklässler statt. Zwar kleiner, reduzierter, mit mehr Abstand als gewohnt und mit Mund-Nasenschutz im Gesicht der Zuseher. Aber trotz allem schön, emotional und vor allem aufregend.

Ein liebevoll gebundenes Blumentor – die symbolische Eingangspforte in die Schulwelt – und eine Vase voller strahlender Sonnenblumen warteten bereits auf der Bühne unseres Festsaals auf die Neuankömmlinge. Diese wurden mit ihren Eltern durch ein Spalier im Pausenhof von der Schulgemeinschaft mit Gesang willkommen geheißen, ehe sie im Festsaal Platz nehmen durften.

 

 

Unsere 2. Klasslehrerin, Magdalena Sprügl, hatte die Ehre, unsere neuen Schüleri*innen und deren Eltern mit einer Willkommensrede zu begrüßen. Sie stellte die Erstklasslehererin Silvia Schäfer und ihre Klassenhelferinnen, die heilpädagogischen Mitarbeiterinnen Cornelia Strassegger und Anita Zisler vor. Sprügl berichtete über den Ideenreichtum von Silvia Schäfer, von ihrem Engagement sowie ihrem Elan. Von ihrem unglaublichen Wissen, „natürlich, denn sie ist ja Leherin!“, so Sprügl. Und schloss ihrer Rede mit einer freudigen Prophezeiung an die Mädchen und Burschen der ersten Klasse: „Eines kann ich euch versprechen, mit Frau Schäfer als Lehrerin, wird euch in den ganzen acht Jahren bestimmt niemals langweilig!“

Eines kann ich euch versprechen, mit Frau Schäfer als Lehrerin, wird euch in den ganzen acht Jahren bestimmt niemals langweilig!

 

Anita Zisler, Silvia Schäfer und Cornelia Strassegger freuen sich, ihre neuen Schützlinge im Empfang zu nehmen.

 

Danach rief Frau Schäfer die Kinder der Reihe nach auf die Bühne . Sie bekamen von ihren Paten und Patinnen aus der 8. Klasse eine strahlende Sonnenblume überreicht. Eine wunderschöne Tradition an den Waldorfschulen. Danach schritten die Kinder durch das Blumentor und durften auf der Bühne mit ihren Mitschülern Platz nehmen. Nun war es Zeit, für eine Geschichte. Frau Schäfer begann von König Drosselbart zu erzählen und gerade als es am Spannendsten war, hieß es: „wie die Geschichte weitergeht, werden die Schüler und Schülerinnen der ersten Klasse innerhalb der ersten Schulwoche erfahren.“

 

Nur die Eltern, Kindergartenkinder und 2. Klässler durften diese Jahr der Feier beiwohnen.

 

 

Dann zogen die insgesamt 13 Schulanfänger*innen aus dem Festsaal aus und „bezogen“ ihre Klasse. Inzwischen wurden die Eltern am Pausenhof mit Kaffee versorgt, bis um 10:30 Uhr die Kinder aus der Klasse kamen. Das schöne Blumentor stand inzwischen direkt vor der Tür ihres Klassenraums und mit breitem Grinsen liefen sie durch dieses ihren wartenden Eltern in die Arme. Nach Familienfotos unter dem Blumenbogen ging es nach Hause.

Das Abenteuer Schule hat begonnen.

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